Menchu und Christian Neuenschwander

Der Künstler Christian Neuenschwander auf Besuch bei seiner Mutter Menchu Asuncion Neuenschwander in Gockhausen.

 

Was ist ihr guilty pleasure?
Menchu: Pommes Frites, da ich diese selber nie koche.
Christian: «Zweifel Snacketti Chips», am liebsten auf Roadtrips.

Ihr Lieblingsrestaurant?
Menchu: Mein eigenes Restaurant «Home» oder früher ging ich gerne in die «Kronenhalle».
Christian: Chez Mama ist unschlagbar. Oder an Connie Hüsser’s Stammtisch im «Italia».

Nehmen Sie eher italienische oder französische Salatsauce?
Menchu: Italienische.
Christian: Dito.

Haben sie schon eine Diät probiert – und mit Erfolg?
Menchu: «Nutribullet» Rezepte. Konsequent verfolgt, sehr effektiv.
Christian: Ich fühle mich spürbar besser bei reduziertem Fleisch/Milch-Konsum.

Was backen Sie selber wenn sie viel Zeit haben?
Menchu: Zum Beispiel Apfelwähe, da das sorgfältige Zubereiten der Äpfel immer viel Zeit in Anspruch nimmt.
Christian: Sauerteigbrot.

Was essen sie am liebsten in der Badi?
Christian: Wir gehen lustigerweise beide sozusagen nie in die Badi, aber der Gedanke daran erinnert mich an Fischknusperli mit Kartoffelsalat.

Was halten Sie von Trüffelöl?
Menchu: Ich mag Trüffel, aber nicht das Öl.
Christian: Ich mag alles mit Trüffel.

Was war Ihr absolut bestes Essen?
Christian: Wie gesagt ist meine Mutter eine unglaublich gute Köchin. Deshalb bin ich total verwöhnt, was das Essen anbelangt, aber ich kann mich an ein letztjähriges Vorweihnachtsessen erinnern, wo einfach alles überraschte und stimmte. Tom Klamet war der Chefkoch.

Welches Buch würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen – und welches Kochbuch?
Menchu: Ein spannender Krimi und «Eat better not less» von Nadia Damaso.
Christian: Die Bibel und den Koran. Beides noch nie gelesen. Dafür hätte ich dann endlich mal Zeit… Und den «TipTopf», das einzige Kochbuch das ich kenne.

Hören sie beim Kochen gern Musik und wenn ja welche?
Menchu: Ja, Disco.
Christian: Nein, wenn die Pfanne zischt und der Abzug dröhnt ist es mir um die Musik zu schade.

Legen Sie Wert auf Geschirr?
Menchu: Ja sehr, das Geschirr muss bei mir zuhause zum Thema des Gerichtes passen.
Christian: Mein Geschirr ist sehr minimal, aber ich mag schöne Sachen. Tassen dürfen bei mir dafür «trash» sein.

Was haben sie als Kind sich zum Geburtstag zum Essen gewünscht?
Menchu: Eis und Melone, da es im April immer sehr heiss war in den Philippinen.
Christian: Frühlingsrollen und Tiramisu oder Tirolerkuchen.

Wenn sie ein Gericht wären, dann welches?
Menchu: Bicol Express aus meiner Provinz.
Christian: Reis mit Broccoli und Thunfisch mit «Mayo».

Welches Rezept haben sie zuletzt beim Kochen verpatzt?
Menchu: Mein erster Versuch einen Vegan-Kuchen zu machen ging schief, er wurde steinhart.

Gibt es ein Buch oder einen Film rund um das Essen, den Sie allen empfehlen würden?
Menchu: «Vatel» mit Gerard Depardieu.

In einem Buch von Boris Vian erfindet jemand einen Pianocktail, der je nach Melodie, Anschlag und Tonart zu jedem Song einen Drink mixt – welchen Song würden Sie gerne trinken?
Christian: «Tiny Dancer» von Elton John.

Was hilft gegen einen Kater?
Menchu: Vitamin C aber vor dem Trinken und sonst Aspirin.
Christian: Nur die Hoffnung, den Kater noch ein einziges Mal zu überleben und den Schwur nie wieder Alkohol zu trinken.

Welches Aroma würden sie mit der Farbe Rot vergleichen?
Menchu: Chili.
Christian: Tanduri.